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Bildung

Jeder hat das Recht auf Bildung  

Bildung in Österreich - Positionspapier des ÖUK-Fachbeirats zum SDG4

Der Fachbeirat „Transformative Bildung/Global Citizenship Education“ der Österreichischen UNESCO-Kommission hat die Umsetzung des UN-Bildungsziels (SDG 4) in Österreich analysiert. Die Ergebnisse sind im „Positionspapier zur Umsetzung von SDG 4 in Österreich" festgehalten.

Im September 2015 hat die internationale Staatengemeinschaft einen weltumspannenden Aktionsplan beschlossen. Es geht dabei um nichts Geringeres als um die „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“, wie sein offizieller Titel lautet. Darin verpflichten sich alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) bis zum Jahr 2030 umzusetzen.

Bildung steht im Mittelpunkt dieser Agenda 2030. Sie spielt eine zentrale Rolle für die erfolgreiche Umsetzung aller 17 Entwicklungsziele. Darüber hinaus ist der Bildung mit Ziel 4 ein eigenständiges Ziel gewidmet, das lautet: „Bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherstellen sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen fördern“. In sieben Unterzielen wird genauer auf die Bestandteile einer solchen Bildung eingegangen. Die aktuelle Bildungsagenda der UNESCO (Bildung 2030) leitet sich aus diesen Zielen ab.

Der Fachbeirat „Transformative Bildung/Global Citizenship Education“ der Österreichischen UNESCO-Kommission widmet sich u.a. mit der Analyse der Situation in Österreich sowie mit der Erarbeitung konkreter Umsetzungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse wurden in dem „Positionspapier zur Umsetzung von SDG 4 in Österreich“ zusammengetragen und dem BMBWF vorgelegt.

Aus dem Positionspapier geht klar hervor, dass, wenn Österreich in der Bildungsfrage nicht zurückfallen möchte, umfassende, ganzheitliche und ressourcenintensive Lösungen umgesetzt werden müssen.

Der Fachbeirat „Transformative Bildung/Global Citizenship Education“ hat sich am 1. März 2017 konstituiert. Er besteht aus  20 Personen aus Wissenschaft, NGOs und Expert*innen sowie Vertreter*innen relevanter Ministerien.

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