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Global Citizenship Education

Bildung zu verantwortlichen und aktiven WetlbürgerInnen  
Foto: © Modell Foto: Colourbox.de

GCED im UNESCO Kontext

Global Citizenship Education (GCED) ist eines der neun strategischen Ziele des Bildungsprogramm der UNESCO für die Jahre 2014-2021.

 Die Arbeit der UNESCO in diesem Bereich leitet sich von dem Aktionsrahmen Bildung 2030, und im speziellen von Ziel 4.7 der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) ab. Dieses lautet: „Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die für nachhaltige Entwicklung notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, u.a. durch Bildung für nachhaltige Entwicklung, für nachhaltige Lebensweise, für Menschenrechte, für Gleichberechtigung der Geschlechter, durch Förderung einer Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit, durch Global Citizenship Education und Wertschätzung kultureller Vielfalt und durch den Beitrag der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung.“

In diesem Sinne werden auch Global Citizenship Education und Bildung für nachhaltige Entwicklung als zwei komplementäre Ansätze verstanden, die viele Gemeinsamkeiten, haben, aber auch unterschiede vorweißen. Beide Konzepte betonen die Relevanz von Bildung um eine friedlichere und nachhaltige Welt voranzutreiben sowie die Notwendigkeit Kenntnisse, Kompetenz, Werte und Einstellungen zu vermitteln, die es jedem einzelnen ermöglichen, fundierte Entscheidungen zu treffen und auf lokaler, nationaler und globaler Ebene aktiv zu werden. Sie haben jedoch unterschiedliche Hintergründe, Agenden und thematische Schwerpunkte, wodurch sie teilweise auch unterschiedliche Stakeholder-Gruppen bedienen.

 Die normative Grundlage für den Ansatz der UNESCO zu GCED bildet die UNESCO Empfehlung über Bildung für internationale Verständigung, Zusammenarbeit und Frieden sowie Bildung bezüglich der Menschenrechte und Grundfreiheiten aus dem Jahr 1974.

Auch die Global Education First Initiative (GEFI), die der scheidende UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon 2012 ins Leben gerufen hat, unterstütz die Arbeit der UNESCO in diesem Bereich. Die Initiative sieht die Förderung von Gloabl Citizenship als eine der drei Bildungsprioritäten und unterstrich somit die Rolle von Bildung in den Bemühungen um eine gerechtere, friedlichere, tolerantere und integrativere Welt.