2013

14. November

Verleihung der Urkunden an die Neueintragungen in das Österreichische Verzeichnis

Die Urkundenverleihung und Präsentation von sechs weiteren Traditionen in das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes fand am 14. November auf Einladung der Österreichischen UNESCO-Kommission im Café Sacher Innsbruck statt.

Der Empfang wurde mit einer Begrüßung von Dr. Erhard Busek, Präsident des Europäischen Forum Alpbach, eingeleitet. Im Anschluss präsentierte die Frau Mag. Maria Walcher, Referentin für das Immaterielle Kulturerbe die sechs Neuaufnahmen und überreichte die Urkunden. Theresa Schapfl bot mit einem Harfenspiel für die musikalische Umrahmung.

Zu den neu eingetragenen Elementen gehören die Österreichische Gebärdensprache, das Freiungsaustragen beim Maxlaun in Niederwölz, die Heiliggrab-Bruderschaft Pfunds, die Sakramentsgarden in Tirol, das Wissen um die Standorte, das Ernten und das Verarbeiten des punktierten Enzians in Galtür und das Pechölbrennen im östlichen Mühlviertel.

Die Urkundenverleihung fand im Rahmen der Tagung des Europäischen Forum Alpbach „Die Provinz und die weite Welt - Lokale, nationale und globale Identitäten“ statt.

3. Juni

Verleihung der Urkunden an die ersten österreichischen Eintragungen in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit und an die Neueintragungen in das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes

Am 3. Juni 2013 lud die Österreichische UNESCO-Kommission ins Mozarthaus St. Gilgen am Wolfgangsee zur Urkundenverleihung. Die zwei ersten österreichischen Traditionen der Repräsentativen Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO – die Falknerei und die Fasnacht Imst - Schemenlaufen – wurden mit der offiziellen Urkunden des UNESCO Sekretariats in Paris ausgezeichnet. Zudem wurden bei der Verleihung die sieben neuen Eintragungen in das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes ausgezeichet, darunter der Rudentanz in Sierning, der Innviertler Landler, der Pinzgauer Tresterertanz der Salzburger Alpinia, die Passionsspiele Erl, das Aperschnalzen im historischen Rupertiwinkel, die Klöppelei in Salzburg, und das Korbmachen – Flechtkunst mit Weiden, Stroh und gespaltenem Holz.

Die Feier wurde mit einer Schnalzerpasse von der Schnalzergruppe Wals eingeleitet. Hofrätin Dr. Monika Kalista (Amt der Salzburger Landesregierung) begrüßte die Anwesenden. Im Anschluss daran stellte Dr. Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission, die Traditionen vor und überreichte die Urkunden. Während der Urkundenverleihung bot zudem die Neuzeuger Messerer Rud eine Darbietung des Traunviertlers Landlers.

Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen war es für drei der neun ausgezeichneten TraditionsträgerInnen leider nicht möglich an der Festveranstaltung teilzunehmen und die Urkunde persönlich entgegen zu nehmen.