Bewerbung um Aufnahme in das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes

Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen, die immaterielles Kulturerbe tradieren, sind eingeladen, sich für die Aufnahme von Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten in das österreichische Verzeichnis und – nach positiver Prüfung der Bewerbung – für die Nominierung für eine der internationalen Listen zu bewerben.

Das von der Gemeinschaft oder einem/r VertreterIn vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular sowie Einverständniserklärungen der eingebundenen Personen sind gemeinsam mit zwei Empfehlungsschreiben bei der Österreichischen UNESCO-Kommission digital (an altersberger@unesco.at) einzubringen. Bei den Empfehlungsschreiben ist es wichtig, dass sie von wissenschaftlichen ExpertInnen formuliert werden und dass auf die Aufnahmekriterien Bezug genommen wird. Eine Auswahl von möglichen ExpertInnen zu den fünf Bereichen des immateriellen Kulturerbes finden Sie im Anhang des Bewerbungsformulars. Empfehlungsschreiben können allerdings auch von nicht in dieser Liste befindlichen ExpertInnen mit wissenschaftlichem Hintergrund verfasst werden.

Bewerbungen, die bis zum 31. Dezember 2014, in der Österreichischen UNESCO-Kommission eintreffen, werden im Rahmen der nächsten Fachbeiratssitzung 2015 geprüft.

Der Fachbereich Immaterielles Kulturerbe informiert den/die AntragstellerIn über das Ergebnis der Prüfung der Bewerbung und nimmt bei positivem Bescheid das beworbene Element in das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes auf. Entscheidet der Fachbeirat, das Element auch für eine der internationalen Listen zu nominieren, wird die Bewerbung in Absprache mit dem/der AntragstellerIn ausgefüllt und eingereicht.

Aus der Aufnahme in eine der Listen können keine Ansprüche oder sonstige finanzielle Unterstützung abgeleitet werden.

Bei allen Bewerbungen ist zu garantieren, dass die Ausübung der Traditionen im Einklang mit den geltenden österreichischen Rechtsvorschriften steht.