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Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Freiräume für Kunst und Kultur  
Foto: © Caroline Minjolle

Studie zur sozialen Lage der Kunstschaffenden

Im Auftrag des Bundeskanzleramts werden derzeit von L&R Sozialforschung und österreichische kulturdokumentation in einer Online-Umfrage Daten zur sozialen Lage der Kunstschaffenden in Österreich erhoben.

2008 wurde die erste österreichische Studie zur sozialen Lage der Kunst- und Kulturschaffenden veröffentlicht. 10 Jahre später läuft derzeit die Erhebung zur Aktualisierung dieser Untersuchung. Das Forschungsteam von L&R Sozialforschung und österreichische kulturdokumentation erhebt dabei im Auftrag des Bundeskanzleramts Österreich Kunst | Kultur umfassende Daten zu Einkommenssituation, Arbeitsbedingungen und sozialer Absicherung von Künstler*innen und Kulturschaffenden.

Zur Teilnahme aufgerufen sind KünstlerInnen aller Sparten ebenso wie KulturvermittlerInnen und Kulturschaffende. Dabei ist die Teilnahme möglichst vieler AkteurInnen zentral für die Aussagekraft der Untersuchung, die auch Basis für eine positive Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen von Kunst- und Kulturschaffenden in Österreich sein soll.

Studie als Beitrag zur UNESCO-Konvention
Die Studie leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Wie auch der 2018 zuletzt erschienene Weltbericht zur Konvention zeigt, bildet verlässliches Zahlenmaterial einen unerlässlichen Grundstein für die positive Weiterentwicklung einer partizipativen, nachhaltigen und transparenten Kulturpolitik. Gleichzeitig ist gerade die soziale Absicherung von KünstlerInnen ein zentrales Thema, das insbesondere von der ARGE Kulturelle Vielfalt in der ÖUK behandelt wird - nur wenn Künstler*innen ein finanziell, rechtlich und sozial zufriedenstellendes Umfeld vorfinden, ist auch innovatives und kreatives Schaffen möglich.     

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