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Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Freiräume für Kunst und Kultur  
Foto: © Caroline Minjolle

Vielfalt Kultur: UNESCO-ExpertInnentagung in Wien

Von 21. – 23. September 2016 tagte das Redaktionskomitee des UNESCO-Weltberichts 2017 über die Umsetzung der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ in Wien. Gastgeber der Tagung waren das Bundeskanzleramt / Kunst und Kultur und die Österreichische UNESCO-Kommission.

Welche Ansätze verfolgen die 141 Staaten, die der UNESCO-Konvention beigetreten sind, um die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zu fördern? Welche Maßnahmen wurden konkret gesetzt, um beispielsweise die Mobilität von KünstlerInnen zu fördern oder die Gleichstellung der Geschlechter im Kultursektor voranzutreiben? Welche Ergebnisse haben diese Maßnahmen erzielt? Und welche neuen kulturpolitischen Herausforderungen und Trends zeichnen sich ab?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt der ersten Redaktionssitzung zum zweiten UNESCO-Weltbericht zur Umsetzung der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ in Wien. Ausgehend von den vierjährlichen periodischen Umsetzungsberichten, die bislang von den Vertragsstaaten vorgelegt wurden sowie anderen Quellen, diskutieren die internationalen UNESCO-ExpertInnen in Wien Entwicklungen sowie mögliche Indikatoren in folgenden Themenbereichen:

  • kulturpolitische Trends und Entwicklungen,
  • öffentlich-rechtliche Medien,
  • digitales Umfeld,
  • Partnerschaft mit der Zivilgesellschaft,
  • Mobilität von Kunst- und Kulturschaffenden,
  • Handel mit kulturellen Gütern und Dienstleistungen,
  • internationale / regionale Verträge und Abkommen,
  • nationale Politiken und Pläne für nachhaltige Entwicklung,
  • internationale Programme für nachhaltige Entwicklung,
  • Gleichstellung der Geschlechter, und
  • künstlerische Freiheit.

Die Ergebnisse der Beratungen werden im Weltbericht 2017 veröffentlicht. Ziel ist es, mit dem Bericht den Prozess des Monitorings der Umsetzung der Konvention voranzutreiben und mit Fallbeispielen innovativer Politik und Maßnahmen den Prozess der Umsetzung zu unterstützen.

Der erste Weltbericht zur Umsetzung der Konvention wurde 2015 von der UNESCO vorgestellt. Eine deutsch-sprachige Kurzfassung des Berichts wurde von der Österreichischen UNESCO-Kommission, in Kooperation mit den UNESCO-Kommission Deutschlands, Luxemburgs und der Schweiz, erstellt. 

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v.l.n.r.: Ammu Joseph und Avril Joffe bei der UNESCO-ExpertInnentagung in Wien
© ÖUK