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Publikationen

der UNESCO und der Österreichischen UNESCO-Kommission  

Publikationen

Die folgenden Eigen- und Fremdpublikationen stehen zum Download bereit und/oder sind bei der Österreichischen UNESCO-Kommission in limitierter Stückzahl erhältlich. Wenn nicht anders angegeben, sind diese kostenfrei zu beziehen (Portokosten beim Empfänger). Bestellung bitte mit genauer Titelangabe und Lieferadresse unter oeuk@unesco.at (Kennwort „Publikationen“).

Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich

Die Erstellung eines Verzeichnisses des Immateriellen Kulturerbes in Österreich sowie seine stete Aktualisierung sind Verpflichtungen, die Österreich mit der Ratifizierung des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes im Jahr 2009 eingegangen ist. Die Publikation sammelt und veranschaulicht die verschiedenen kulturellen Ausdrucksformen in Österreich, die von 2010 bis 2015 eingetragen wurden mit Schwerpunkt auf den Neueintragungen der Jahre 2014-2015.

Welterbe in Österreich - World Heritage in Austria

In dieser Broschüre werden die zehn Welterbestätten in Österreich in deutscher und englischer Sprache vorgestellt.

Dokumentation der Podiumsdiskussion: Re|Shaping Cultural Policies. Vielfalt in Kunst und Kultur zwischen globalem Anspruch und lokaler Praxis

Anlässlich der Veröffentlichung des UNESCO-Weltberichts „Kultur politik neu | gestalten“, der erstmals seit Verabschiedung der „Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ im Jahr 2005 Bilanz zieht, lud die Österreichische UNESCO-Kommission am 22. September 2016 AutorInnen des Weltberichts zum Gespräch mit österreichischen Kunstschaffenden über: Herausforderungen der Kunstfreiheit, Geschlechtergleichstellung im Kultursektor und Vielfalt im digitalen Umfeld.

Kultur unter Schutz: Informationen aus erster Hand

Dieser Folder gibt einen Überblick zum Thema Kulturgüterschutz in Österreich. Die Themen Diebstahl, Ein- und Ausfuhr von Kulturgut sowie der Schutz archäologischer Objekte werden behandelt. Es werden Tipps und Informationen für den An- und Verkauf von Kulturgütern gegeben, daher ist der Folder besonders relevant für Sammler- und HändlerInnen, Gallerien und Museen. Der Folder liegt an verschiedenen öffentlichen Stellen auf.

Traditionelles Handwerk als immaterielles Kulturerbe und Wirtschaftsfaktor in Österreich

Die vorliegende Studie ist die erste Erhebung zum Status des traditionellen Handwerks in Österreich. Basierend auf qualitativ und quantitativ erhobenen Daten umfasst sie Defnition und Analyse der Parameter des traditionellen Handwerks, seines Gefährdungsgrades und seiner kulturpolitischen und wirtschaftlichen Bedeutung in der Zukunft. Somit leistet die Studie einen essentiellen Beitrag für eine wertschätzende Wahrnehmung von traditionellem Handwerk als kulturelles Erbe und Wirtschaftsfaktor.

Creativity Matters! UNESCO-Informationsfolder zum „Internationalen Fonds für kulturelle Vielfalt“

Um den globalen Ungleichgewichten im internationalen Kulturaustausch entgegenzuwirken und tragfähige regionale und lokale Kulturmärkte in Ländern des Globalen Südens zu unterstützen, wurde mit Verabschiedung der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ der „Internationale Fonds für kulturelle Vielfalt“ etabliert. Der UNESCO-Informationsfolder „Creativity Matters. A new Agenda for Sustainable Development“ stellt den Fonds vor und zeigt auf, wie die Förderung des Kultursektors zur Erreichung der Ziele der globalen Nachhaltigkeitsziele 2030 („Sustainable Development Goals“) beiträgt.

Ethikkodex für den Kunst- und Antiquitätenhandel in Österreich

Der österreichische Kunst- und Antiquitätenhandel verpflichtet sich in einem Ethikkodex zur besonderen Sorgfalt im Umgang mit Kulturgut. Auf Grundlage des UNESCO Code of Ethics for Dealers in Cultural Property wurde ein Ethikkodex für den Kunsthandel entwickelt, der zum Beispiel auch die besonderen Bestimmungen in der österreichischen Gewerbeordnung (GewO) enthält. Der Kodex weist auf die Gefahren von gestohlenem, gefälschtem, illegal ausgeführtem und illegal ausgegrabenem Kulturgut hin.

Staatenbericht 2016 zur Umsetzung der UNESCO-Konvention Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Als Vertragspartei der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ hat Österreich alle vier Jahre der UNESCO Bericht zu erstatten, welche Maßnahmen zur Umsetzung im Berichtszeitraum ergriffen wurden (sogn. "Quadrennial Periodic Report"). Der Bericht folgt dabei den von der UNESCO verabschiedeten Richtlinien, die Struktur und inhaltliche Schwerpunktsetzungen für die Berichterstattung vorgeben. Der zweite Staatenbericht wurde 2016 vorgelegt und umfasst den Berichtszeitraum 2012-2016.

UNESCO-Weltbericht: KULTUR POLITIK NEU | GESTALTEN

Der UNESCO-Weltbericht „Kultur Politik neu | gestalten“ zieht Bilanz über ein Jahrzehnt weltweiter Bemühungen, die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ umzusetzen. Der Bericht zeigt, wie die Konvention die Herangehensweise an Kulturpolitik in allen Weltregionen maßgeblich beeinflusst hat. Es identifiziert aber auch aktuellen Herausforderungen, wie die Erleichterung der transnationalen Mobilität von KünstlerInnen, der Schutz der Kunstfreiheit, die Geschlechtergleichstellung, sowie der Zugang zu internationalen Märkten.

Dokumentation der Podiumsdiskussion: Aktionsradius Kulturpolitik. K(l)eine Vielfalt in einer liberalisieren (Waren)Welt?

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" lud die Österreichische UNESCO-Kommission am 20. Oktober 2015 zu einer Podiumsdiskussion über offene Bruchstellen und zukünftige Herausforderungen für eine nachhaltige Kulturpolitik in Österreich ein. Im Zentrum stand die Frage, welche Weichenstellung es angesichts fortschreitender Liberalisierung, Digitalisierung und demographischem Wandel braucht, um produktive Bedingungen für eine Vielfalt kulturellen Ausdrucks in Österreich abzusichern.

UNESCO-Übereinkommen über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut

Das „UNESCO-Übereinkommen über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut“ wurde am 14. November 1970 von der UNESCO-Generalkonferenz angenommen. Die Konvention formuliert Grundprinzipien zum internationalen Schutz von Kulturgütern gegen illegalen Handel.

Dokumentation der Podiumsdiskussion: Bringt die Kreativwirtschaft Afrika zum Blühen?

Wie wird der Diskurs um die Kultur- und Kreativwirtschaft in afrikanischen Staaten geführt? Welche Chancen sehen lokale AkteurInnen im Konzept „Kreatives Afrika"? Und wo verläuft die Grenze zwischen einem globalisierten Ausverkauf und dem Erhalt kultureller Vielfalt? Im Rahmen der Podiumsdiskussion am 21. November 2012 diskutierten afrikanische und österreichische Kulturschaffende Positionen zur Verbindung von Kunst und Wirtschaft, als auch die Rolle der afrikanischen Diaspora und jene der europäischen Geber.

"Koalitionen für kulturelle Vielfalt" im Porträt

Wie kein anderes Völkerrecht im Kulturbereich fordert die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ die aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft an den Bemühungen, die Ziele der Konvention umzusetzen. Dieses Momentum nutzend, haben sich in vielen Staaten Kunst- und Kulturschaffende in sog. „Koalitionen für Kulturelle Vielfalt" zusammengeschlossen. Die vorliegende Publikation stellt 22 der aktivsten nationalen zivilgesellschaftlichen Gruppierungen, die sich der Begleitung der Umsetzung der Konvention verschrieben haben, vor. Aus Österreich wird die „ARGE Kulturelle Vielfalt“, die als österreichische „Koalition“ von der ÖUK initiiert wurde, vorgestellt.

Staatenbericht 2012 zur Umsetzung der UNESCO-Konvention Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Als Vertragspartei der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ hat Österreich alle vier Jahre der UNESCO Bericht zu erstatten, welche Maßnahmen zur Umsetzung im Berichtszeitraum ergriffen wurden (sogn. „Quadrennial Periodic Report"). Der Bericht folgt dabei den von der UNESCO verabschiedeten Richtlinien, die Struktur und inhaltliche Schwerpunktsetzungen für die Berichterstattung vorgeben. Der erste Staatenbericht wurde 2012 vorgelegt und umfasst den Berichtszeitraum 2008-2012.

  • Quadrennial Periodic Report 2012, Austria 250 KB (pdf)
    Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Bundesministerium für Europa und internationale Angelegenheiten und Österreichische UNESCO-Kommission, 2012. 38 Seiten

Dokumentation des Workshops: Across Europe and Beyond. Mobilität von Kulturschaffenden

Die Erleichterung und Förderung der Mobilität von Kulturschaffenden ist ein der Ziel der UNESCO-Konvention Vielfalt kultureller Ausdrucksformen als auch des EU-Kulturprogramms. Aber wie kann Mobilität gefördert werden? Welche Hindernisse gibt es in der Praxis und was ist der Wert künstlerischer Mobilität? Der Workshop „Across Europe and Beyond“ des Bundesministeriums für Bildung, Kunst und Kultur (BMUKK), in Kooperation mit der Österreichischen UNESCO-Kommission und der IG Kultur Österreich, widmete sich Aktivitäten auf internationaler und EU-Ebene sowie Best Practices in diesem Bereich.

Dokumentation der Podiumsdiskussion: Der arabische Frühling und die europäische Normalität. Kulturkooperationen zwischen Anspruch und Realität

In Folge des sogenannten „arabischen Frühlings“ 2011 entdeckten viele internationale Medien ihre Leidenschaft für die Kunstszene Nordafrikas. Was passiert aber, wenn sich das Fenster der Aktualität wieder schließt? Was wird von den demokratischen Aufbrüchen und den künstlerischen Ausdrucksformen in anderen Regionen Afrikas wahrgenommen? Und wer definiert die Parameter für den vielzitierten Dialog der Kulturen? Im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 25. November 2011 diskutierten österreichische und afrikanische Kulturschaffende über Kulturkooperationen zwischen Anspruch und Realität.

Bestandsaufnahme zur Umsetzung und Anwendung des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in der Kulturpolitik Österreichs

Mit Beitritt Österreichs zur „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ ist diese für die Politik in und durch Österreich völkerrechtlich bindend. Die Bestandsaufnahme, erstellt von der „österreichischen kulturdokumentation“ im Auftrag der Österreichischen UNESCO-Kommission, identifiziert anhand ausgewählter Schwerpunkte, wie die Konvention zur Verbesserung der kulturpolitischen Rahmenbedingungen in Österreich beitragen kann.

UNESCO-Weltbericht 2009 zur kulturellen Vielfalt

Der UNESCO-Weltbericht analysiert die unterschiedlichen Aspekte des Konzepts „kultureller Vielfalt" und veranschaulicht wie diese in den verschiedenen Bereichen (Sprache, Bildung, Kommunikation und Kreativität) wirkt. Er entwickelt eine Vision von kultureller Vielfalt, die für die internationale Gemeinschaft handlungsanleitend sein kann, um die wirksame Ausübung der allgemein anerkannten Menschenrechte und Freiheiten, den sozialen Zusammenhalt sowie die Demokratie zu stärken.

Kulturelle Vielfalt. Um keinen/ jeden/ welchen Preis? Informationsfolder zur UNESCO-Konvention Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Wovor soll die 2005er „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ schützen und was beinhaltet sie grundsätzlich? Wie wirkt die Konvention in der Praxis? Der Informationsfolder „Kulturelle Vielfalt. Um keinen/jeden/welchen Preis?“ gibt einen Überblick über die Hintergründe und wesentlichen Inhalte der Konvention sowie Anwendungsfelder in der Praxis.

Welterbe-Manual: Handbuch zur Umsetzung der Welterbekonvention in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz

Ein umfassendes Handbuch zur Umsetzung der Welterbekonvention der UNESCO mit Erläuterungen zu den völkerrechtlichen Normen. Es informiert über die Ziele der Welterbekonvention, über das Verfahren der Anerkennung und die Aufnahmekriterien der UNESCO, über die internationalen Verpflichtungen und die Anforderungen aus Sicht der Denkmalpflege, über die Monitoring- Instrumente und die Liste des gefährdeten Erbes der Welt.

Kulturelles Erbe – Vermächtnis und Auftrag

Die Publikation beruht auf dem Symposium „Kulturelles Erbe – Vermächtnis und Auftrag“, das von 26.-28. Oktober 2007 in Klagenfurt abgehalten wurde. Das Thema Kulturgüterschutz wird in Beiträgen verschiedener nationaler und internationaler Experten aus sicherheitspolitischer, völkerrechtlicher, kunsthistorischer, kulturpolitischer als auch privatrechtlicher Sicht beleuchtet und analysiert. Ein umfangreicher Dokumentationsteil, mit den wichtigsten nationalen sowie internationalen Bestimmungen ergänzt diese Inhalte. Das Buch ist nur auf Bestellung bei der Österreichischen UNESCO-Kommission erhältlich.

Culture for Sale? Informationsfolder zur UNESCO-Konvention Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Warum wurde eine UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen erforderlich? Welche Ziele verfolgt die internationale Staatengemeinschaft mit der Konvention? Und welche Anwendungsfelder gibt es? Der Informationsfolder „Culture for Sale? Ist der Warencharakter von Kunst und Kultur ihr wahrer Charakter?“ gibt einen Überblick über die Hintergründe und wesentlichen Inhalte der Konvention sowie ausgewählte Anwendungsbeispiele.

UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

Die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen" wurde am 20. Oktober 2005 von der 33. UNESCO-Generalkonferenz verabschiedet und trat am 18. März 2007 in Kraft. Kernstück der Konvention ist die Absicherung des souveränen Rechts aller Staaten auf eine eigenständige Kulturpolitik, um eine Vielfalt im Angebot kultureller Inhalte schützen und fördern zu können.

UNESCO-Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes

Die „UNESCO-Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes" wurde im Rahmen der 32. Generalversammlung der UNESCO im Jahr 2003 beschlossen und trat im April 2006 in Kraft. Das internationale Übereinkommen widmet sich dem Erhalt von Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten, die Gemeinschaften, Gruppen als Bestandteil ihres Kulturerbes verstehen.

UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt

Das "UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" (UNESCO Welterbekonvention) wurde am 16. November 1972 von der 17. UNESCO Generalkonferenz angenommen. Die Leitidee des Übereinkommens ist die "Erwägung, dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen" (aus der Präambel der Welterbekonvention). Die operativen Richtlinien der Konvention leiten die Vertragsstaaten an, wie das Übereinkommen anzuwenden ist.

UNESCO-Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten

Die „UNESCO-Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten“ (Haager-Konvention) vom 14. Mai 1954 mit ihren zwei Zusatzprotokollen ist ein internationales Abkommen zur Sicherung und Bewahrung von Kulturgütern während bewaffneten Konflikten. Der Schutz der Konvention setzt sich aus der Sicherung durch vorsorgliche Maßnahmen in Friedenszeiten sowie aus der Respektierung des eigenen und fremden Kulturgutes im Konfliktfall zusammen.