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Der Mensch und die Biosphäre

Beziehung zwischen Mensch und Umwelt nachhaltig gestalten  
Foto: © Modell Foto: Colourbox.de

Nutzung erneuerbarer Energien in österreichischen Biosphärenparks

Das Österreichische Nationalkomitee für das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere (MAB)“ erarbeitete ein Positionspapier zur Nutzung von erneuerbaren Energien in österreichischen Biosphärenparks.

Da Fragen zu erneuerbaren Energien nun auch vermehrt in den heimischen Biosphärenparks auftreten, hat das Österreichische MAB-Nationalkomitee ein Positionspapier erarbeitet und  gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten diskutiert und weiterentwickelt.

 Die so genannte „Energiewende“, sprich den Aufbau eines zukunftsfähigen Energiesystems basierend auf erneuerbaren Energieträgern, bietet auch den heimischen Biosphärenparks „Großes Walsertal“, „Wienerwald“ und „Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge“ gute Chancen zu ihrer sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Allerdings stellt dies die Biosphärenparkregionen auch vor neue Herausforderungen, da mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Raumnutzungsansprüche verbunden sind, die mit dem Naturschutz in Konflikt stehen und sich auf das Landschaftsbild auswirken können. Allerdings bringt die Nutzung erneuerbarer Energieformen in Bezug auf die Einhaltung der Naturschutzziele auch Synergien, wie etwa die Dämpfung des Klimawandels durch die Nutzung der erneuerbaren Energieformen.

Das Positionspapier soll allen an der Verwaltung eines Biosphärenparks Beteiligten sowie den Gesetzgebern Empfehlungen und Leitlinien zur nachhaltigen Produktion erneuerbarer Energie unter Einhaltung der internationalen Kriterien der UNESCO und der nationalen Leitlinien zur Verfügung stellen. Damit haben die Biosphärenparks die Chancen und Möglichkeiten, die „Energiewende“ in Österreich möglichst konfliktfrei zu unterstützen und so Modellregionen für eine sozial und ökologisch nachhaltige Produktion erneuerbarer Energie zu werden. Die österreichischen Biosphärenparks können so einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren Entwicklungszielen leisten.

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