Springe zum Hauptinhalt

Geo- und Hydrowissenschaften

Vom globalen Wandel über Hydrologie zu Mineralstoff- und Grundwasserressourcen  
Foto: © Modell Foto: Colourbox.de

Geoparks in Österreich

auf einer Hand liegt ein Stein auf dem ein fossiles Blatt eines Farnsamers zu sehen ist
© UNESCO Geopark Karnische Alpen

UNESCO Geopark Karnische Alpen

Der rund 830 km² große UNESCO Geopark Karnische Alpen liegt im Süden Österreichs nahe der Grenze zu Italien. Er umfasst die Karnischen und Gailtaler Alpen mit Höhen bis zu 2.800 m. Zu den Naturschätzen gehören nicht nur Gesteinsformationen mit den darin enthaltenen Fossilien, sondern auch unzählige Naturdenkmale wie idyllische Bergseen, geheimnisvolle Klammen oder tosende Wasserfälle. In keinem anderen Gebiet in den gesamten Alpen sind derart reichen Zeugnisse aus dem Erdaltertum erhalten geblieben.


Kraushöhle im UNESCO Geopark Steirische Eisenwurzen
© Naturpark Steirische Eisenwurzen

UNESCO Geopark Steirische Eisenwurzen

Der UNESCO Geopark Steirische Eisenwurzen befindet sich im Norden der Steiermark inmitten der Nördlichen Kalkalpen auf einer Fläche von 586 km². Er ist geprägt durch eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft. Herrliche Wälder, weite Streuobstwiesen und romantische Almen. Beeindruckende Flusstäler sind von den Berggipfeln der umliegenden Gebirgsgruppen umgeben. Hammerherren, Köhler und Flößer prägten die Region in der Blütezeit der Eisenwurzen im 15. und 16. Jahrhundert, als das am steirischen Erzberg gewonnene Erz zu hochwertigen Edelprodukten in der Eisenwurzen verarbeitet wurd.


Mandelwände am Hochkönig im UNESCO Geopark Erz der Alpen
© Horst Ibetsberger

UNESCO Geopark Erz der Alpen

Der Großteil des UNESCO Geoparks Erz der Alpen liegt in der Grauwackenzone, wo Gesteine des Paläozoikums mit reichen Erzeinlagerungen auftreten. Der nördliche Rand des Geoparks gehört zu den Nördlichen Kalkalpen, der südliche zu den Zentralalpen. Neben erdgeschichtlichen Besonderheiten ist es jedoch v.a. der prähistorische und historische Bergau, der dem Geopark auszeichnet. Die Entdeckung von Kupfererz, aber auch Eisen und Gold bereits in der Bronzezeit machte diese Region zu einem der wichtigsten europäischen Bergbau-Zentrum.


Wildensteiner Wasserfall Gallizien im UNESCO Geopark Karawanken
© Geopark Karawanken

UNESCO Geopark Karawanken

Der UNESCO Geopark Karawanken ist ein transnationaler Geopark in der Grenzregion Österreich – Slowenien. Der UNESCO Global Geopark erstreckt sich über eine Fläche von 1.067 km² und liegt zwischen den zwei über 2.000 Meter hohen Alpengipfeln Petzen und Koschuta. Eine reiche geologische Vielfalt zwischen den Alpen und Dinariden kennzeichnen den Geopark. Die ältesten Steinformationen auf dem Gebiet stammen aus der Zeit vor rund 500 Millionen Jahren. Das Gebiet hat eine reiche Bergbau-, Eisen- und Kohlebergbau-Tradition.