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Wissenschafts- und Bioethik

Wo liegen die gesellschaftlichen Konsequenzen der Forschung?  
Foto: © Colourbox.de / Pressmaster

UNESCO Ethik Programme

Neben dem UNESCO-Bioethik Programm zählen die globale Ethikwarte, das Ethik Bildungsprogramm und die Weltkommission für Ethik in Wissenschaft und Technologie (COMEST) zu den wichtigsten Programmen der UNESCO im Bereich Ethik

Die globale Ethikwarte (Global Ethics Observatory – GEObs) ist ein System von Datenbanken zur Bioethik und anderen Bereichen der angewandten Ethik in Wissenschaft und Technik wie Umweltethik, Wissenschaftsethik und Ethik in der Technik. Ziel der globalen Ethikwarte ist es, ExpertInnen und Institutionen weltweit miteinander zu vernetzen.

Diese UNESCO-Initiative ist frei zugänglich und dient als Plattform zur Unterstützung und Weiterentwicklung von Ethik-Aktivitäten, indem sie den Mitgliedstaaten und anderen interessierten Parteien dabei hilft, ExpertInnen zu identifizieren, Ethikausschüsse einzurichten oder Ethik-Lehrpläne zu erstellen.

Die globale Ethikwarte steht in den sechs Amtssprachen der UNESCO zur Verfügung: Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch.

Das UNESCO Ethik Bildungsprogramm (Ethics Education Programme – EEP) wurde 2004 ins Leben gerufen und dient dazu, Kapazitäten der Mitgliedsstaaten im Bereich der Ethikausbildung langfristig zu stärken und zu fördern.

Die Weltkommission für Ethik in Wissenschaft und Technologie (World Commission on the Ethics of Scientific Knowledge and Technology – COMEST) ist ein Beratendes Organ der UNESCO, das ethische Grundsätze und Empfehlungen aus den Bereichen Wissenschafts- und Umweltethik formuliert. Die Kommission setzt sich aus 18 führenden ExpertInnen aus den Bereichen Natur-und Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften, Philosophie, Kultur, Religion und Politik zusammen.